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Vorteile von ProSet belegt:

Vorkonfektionierte Sets reduzieren Fehlerquote und Zeitaufwand bei der Anlage zentralvenöser Katheter

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Tübingen kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl Prozessfehler als auch die Komplikationen bei der Anlage zentralvenöser Katheter durch das Verwenden vorkonfektionierter Sets (ProSet Certofix®) signifikant verringert werden können.

Methodik
In dieser Studie wurden 30 Ärzte willkürlich in zwei gleichgroße Testgruppen à 15 Personen aufgeteilt. Alle Teilnehmer hatten zum Zeitpunkt der Durchführung maximal 15 zentralvenöse Katheter gelegt. Während die eine Gruppe zentralvenöse Katheter mittels vorkonnektierter ProSets, welche alle für den Eingriff notwendigen Bestandteilen enthielten, legte, führte die Kontrollgruppe die Prozedur mit einem Standardset, welches ausschließlich Komponenten zur eigentlichen Katheteranlage enthielt, durch. Die Kontrollgruppe musste demnach selbst entscheiden, welche zusätzlichen Elemente für die Durchführung der Katheteranlage notwendig sind und diese auswählen. Aus Sicherheitsgründen wurden die Katheter an einer Simulationspuppe gelegt.

Vier Qualitätsindikatoren, mit statistisch relevanten Ergebnissen, wurden verglichen:

  • Dauer der Prozedur,
  • Anzahl der korrekt ausgeführten Prozessschritte gemäß Checkliste,
  • Anzahl schwerer und geringer technischer Fehler

 

Ergebnisse
Vorkonfektionierte Sets verbessern die Qualität und verringern gleichzeitig die benötigte Zeit für den Eingriff. Das Legen zentralvenöser Zugänge ist ein komplexer Prozess und verlangt daher, aufgrund der Vielzahl an verwendeten Materialien und Prozessschritten, hohe kognitive Fähigkeiten. B. Braun ProSet nimmt sich diesen hohen Komplexitätsanforderungen an und bietet alle für den Prozess benötigten Einzelkomponenten in einer vorkonfektierten Gesamtlösung.

  • Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Vorteile der vorkonfektionierten Sets vor diesem Hintergrund insbesondere mit Blick auf die Risikominimierung eventuelle Mehrkosten oder einen Überfluss an Material rechtfertigen.

Schwere technische Fehler

Ergebnis:
Die Gruppe, die den Eingriff mit ProSets durchführte, machte im Vergleich 35 Prozent weniger schwere technische Fehler.

Leichte technische Fehler

Ergebnis:
Die ProSet Gruppe beging signifikant weniger leichte technische Fehler (Abweichungen von einer korrekten zentralvenösen Katheterisierung welche bei Patienten nicht gesundheitsgefährdend gewesen wären) als die Kontrollgruppe.

Korrekt durchgeführte Prozessschritte

Ergebnis:
Die Gruppe mit vorkonfektionierten Sets hielt die definierten Abfolge der Prozessschritte durch die Verwendung des ProSets gründlicher ein.

Dauer der Prozedur

Ergebnis: Nicht zuletzt benötigten die Probanden der ProSet-Gruppe im Durchschnitt etwa fünf Minuten weniger Zeit als die Vergleichsgruppe (26:26 +/- 3:50 min vs. 1:27 +/- 5:57 min) zur Durchführung des Eingriffs.