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Arzneimittel-Inkompatibilitäten

Definition
Als Inkompatibilität bezeichnet man eine unerwünschte physikalisch-chemische Reaktion des Wirkstoffs mit dem Lösungsmittel, dem Behälter oder einem anderen Wirkstoff.1 Als medikamentöse Wechselwirkung bezeichnet man eine Veränderung der Wirkungen einer Substanz, die durch das Einwirken einer anderen Substanz (z. B. Arzneistoff, chemische Substanz, Nahrung) im Organismus hervorgerufen wird2.

Ursachen
Inkompatibilitäten sind möglich:

  • wenn Arzneistoffe mit ungeeigneten Lösungen verdünnt werden
  • zwischen zwei Arzneistoffen (Arzneistoff-inkompatibilität), wenn diese gemischt, d. h. im selben Infusionsbehälter oder über dasselbe Infusionssystem (simultane Infusion) oder hintereinander,
  • ohne Zwischenspülen über dasselbe Infusionssystem verabreicht werden,
  • zwischen Arzneistoffen und Adjuvantien
  • zwischen Arzneistoffen und dem Material des Infusionsbehälters (z. B. PVC) oder der medizinischen Ausrüstung, bedingt durch die Art des verwendeten Materials und/oder durch Reaktionen auf der Innenfläche (z. B. Adsorption)

ProSet Lösungen:

IV-ProSet Komponenten:

Intrapur® und Sterifix® Filter::

ZVK-ProSet Komponenten:

Certofix® Multilumen Katheter

Referenzen:
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1 Josephson 2006, RCN 2005, Douglas et al. 2001
2 Craven et al. 2007a, Josephson 2006, Douglas et al. 2001, Nemec et al. 2008