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Chemische Kontamination

Definition
Als chemische Kontamination bezeichnet man die unbeabsichtigte Exposition des medizinischen Fachpersonals gegenüber Gefahrstoffen. Als „Gefahrstoff“ definiert man eine Substanz, die mindestens eines der folgenden Kriterien aufweist: Karzinogenität, Teratogenität oder Entwicklungstoxizität, Reproduktionstoxizität beim Menschen, Organtoxizität in niedriger Dosis bei Mensch oder Tier, oder neue Substanzen, die bekannten Gefahrstoffen in Struktur oder Toxizität ähneln.1

Ursachen:
Als Ursache können zwei Wege chemischer Kontamination in der Literatur gefunden werden: Hautkontakt und Aerosolkontakt.2,3 Hautkontakt erfolgt meist während:

  • Kontakt mit Ampullenoberfläche4
  • Kontakt mit Verpackung5
  • Umgang mit Körperflüssigkeiten des Patienten6
  • Verschütten
  • Befüllen von Infusionssysteme

Aerosolkontakt während:

  • Zubereitung von Arzneimitteln
  • Verabreichung von Arzneimitteln

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Referenzen:
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1 NIOSH 2004
2 Valanis et al. 1993a, b
3 Kromhout et al. 2000
4 Mason et al. 2003
5 Schmaus et al. 2002
6  Fransman et al. 2004, Kromhout et al. 2000